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Festivals

26. Juni 2010

Hurricane 2010

Das Hurricane Festival 2010 ist seit fast einer Woche Geschichte und der Lebenszirkus dreht sich weiter. Gut soll es gewesen sein, also was man so gehört hat. Wie gut, dass die Pirgofabrik einen fähigen Mann auf dem Festival hatte, der uns davon berichten kann. Marian war in Scheeßel und hat uns einen kleinen Bericht mitgebracht, den er auch auf seinem Blog bereits veröffentlicht hat. Die Sau! ;-)

Hurricane 2010

Ich bin wieder hier. Erstmal. Nach knapp 5 tollen, anstrengenden Tagen ist das Hurricane Festival 2010 vorbei. Ein wenig sauber bin ich soweit, meine Fingernägel werden wohl noch rund eine Woche dreckig sein, wie immer.

Letzten Donnerstag hin, wunderbares Wetter, locker 1 1/2 Stunden Verspätung bei der Hinfahrt, auch egal. Angekommen, aufgebaut, Bier getrunken. Alles gut.

Freitag:
Erste Band für mich des Festivals: Band of Skulls. Ein schöner Einstieg, gut gespielt auf der kleinen, roten Stage. Im Zelt. Tolle Stimmung, Spaß. Ein wenig Pause, danach The Temper Trap.

Wow! Die Australier sind live richtig, richtig gut! Machen gute Stimmung, sind rockig. Danach den Rest von Dropkick Murphy’s. Auch hier wieder gute Stimmung, Murphy’s gut drauf, hach, ich hatte Spaß.

Dann gegen 23 Uhr die Beatsteaks. Ich bin ja nicht nachtragend, aber eigentlich hatte ich keine Lust auf die Jungs, vor 2 Jahren fand ich die live ziemlich kacke. Ja, ganz wirklich. Haben mir damals absolut nicht gefallen.

Doch zum Glück hab’ ich ihnen eine zweite Chance gegeben! Pogo, Stimmung, Party! Ein Kerl ging kurz vor mir K.O., passiert. Durchgeschwitzt, zum Ende hin war ich ziemlich kaputt. Sehr, sehr geil!

Im Anschluss spielten Mando Diao, auf dem Weg dahin war es allerdings schon so derbe Voll, dass ich keine wirkliche Lust mehr hatte und zur White Stage ging. Mr.Oizo legte auf! Wohooo!

Samstag:
Samstag fing gut an: We Are Scientists. Endlich konnte ich die mal live sehen, wollte ich schon was länger. Und auch die New Yorker sind live echt sehr gut. Danach Florence + The Machine. Ganz nett, nicht ganz so meins.

Außerdem war ich auf dem besten Weg krank zu werden. Oder zumindest eine Erkältung aka Viralen Infekt zu bekommen. Wie auch immer. Von daher war nach Florence + The Machine erstmal Pause für mich, ein wenig im Zelt rumchillen.

Aber hey, ich bin ja niemand, der sich anstellt. Keineswegs. Traubenzucker essen, ein Eis und Cola und auf zur Red Stage. Bonaparte! Es war gut, dass ich da schon ein wenig früher da war, so knapp eine Stunde vor Beginn der Show, das Zelt wurde recht früh geschlossen, was zur Folge hatte, dass die Leute die nicht mehr rein kamen (und das waren echt derbe viele) wohl ein wenig ihrem Unmut freien Lauf ließen und die Show unterbrochen wurde, bis die Leute draußen ruhig wurden. Hart, ist ja nicht so, dass man Bonaparte aus eben diesen Gründen auf ‘ner “richtigen” Bühne hätte spielen lassen können. Auch egal.

Bonaparte im Zelt war sehr geil, hatte ein wenig was von Clubkonzert, zumindest von der Atmosphäre. Sehr geil, Party Party! Und die Show, hach, einfach nur geil, so richtig. Leute, im Ernst, wenn ihr die Chance habt, zieht es auch rein, Bonaparte mit der Circus Show knallen ordentlich, purer Spaß, einfach echt unbeschreiblich. Mein Kreislauf kam wieder in Schwung, es ging mir besser, Bonaparte haben mich geheilt! ;)

Danach dann Ruhe und Kitsch. Mit meiner Freundin zu The XX. Einfach schön, richtig, richtig schön. Gänsehaut, Kuschelmusik. Ab und an, da ist das echt schön, wirklich. (Hätte ich ja früher nicht geglaubt)

Dann mein persönliches Highlight: Massive Attack

Bombastischer Sound, klasse Musik, tolle Show und was für ein Gesang. Sehr Eindrucksvoll, sehr schön, ausgesprochen brillant! Wirklich, die haben mich umgehauen, absolut das Beste des Wochenendes, ein mehr als würdiger Abschluss des Samstags!

Sonntag:
Da das iPhone irgendwann am Samstag Akkumäßig vollkommen leer war und ich keine Lust hatte eine Stunde am T-Mobile Stand zu warten habe ich es dabei belassen, leeres iPhone olé! Aber mein Freund David hatte ein paar Einmalkameras am Start, die Fotos liefere ich nach, wenn sie entwickelt sind. Versprochen!

Der Sonntag war Bandtechnisch dann mehr als ausgelastet. Den Anfang machten Does It Offend You, Yeah? Die hatte ich ja im März in München schon live gesehen und auch diesmal eine ganz wunderbare Party!

Und vollkommen Sensationell ging es dann weiter: Dendemann! Dende live ist klasse! Oft komplett andere Beats und Musik zu seinen Texten, erstmal recht ungewohnt, aber einfach der Hammer! Wirklich, sehr geil der Gute.

Nach Dende dann ein wenig Französische Popmusik von Phoenix. Ganz wunderbare Stimmung, schöne Musik, einfach echt gut! Und beim letzten Lied ein ausgedehntes Bad in der Menge von Sänger Thomas Mars (wooo, der Stand keine 5 Meter von mir weg, OMGOMG!!1)

Das Wetter wollte allerdings nicht mehr so, Wolken waren zwar so ziemlich das ganze Wochenende dabei, geregnet hat es allerdings eigentlich nicht. Bis zum Sonntag dann. Während LCD Soundsystem spielten. Leider. Von daher schieb’ ich es mal auf den Regen, dass mir LCD Soundsystem live nicht so gut gefallen haben, wie James Murphy allein auf Platte. Und ich war ein wenig erschrocken, wie alt er wirkte. Oder geworden ist. Und wie, naja, füllig. Meine Erinnerung war ein wenig anders. Und ich geschockt. Aber immerhin mal live gesehen, die Möglichkeit werde ich wohl nicht mehr haben.

Der Regen hörte allerdings auch während LCD Soundsystem wieder auf, der Staub, den es sonst zum einatmen gab war gebannt, Deichkind konnten kommen. Und wie sie kamen, derbste Party, wir mittendrin. Ein Circle Pit nach dem anderen, mittendrin der Größte Circle den ich je miterlebt habe, und das waren schon so ein paar, hartes, tolles Pogen, Spaß, Party, Schmerzen, fertig sein, schwitzen. Geil!

Im Ernst, Deichkind gingen wieder gut ab, danach war allerdings tot bei mir. Mein linkes Bein ist interessant hart geworden, es tut ein wenig mehr weh, mein Rücken hat die ein oder andere Blessur, aber hey, es lohnt sich immer wieder!

Schade allerdings, dass The Prodigy danach an der Reihe waren. Ich wäre auch bei denen gerne vorne bei der derben Party gewesen, doch ein wenig an der Seite, in einer ruhigeren Region der Masse war wohl schon eine gute Idee. Die letzten Kraftreserven aktiviert, alles gegeben was noch möglich war. Sehr geil. Wirklich sehr geil. Smack me up!

Am nächsten Morgen beim aufstehen merkte ich dann endgültig wie fertig ich war und immer noch bin. Abbauen und zurückfahren war hart anstrengend, aber auch das hab’ ich geschafft.

Das war’s dann, Hurricane. Für dieses Jahr. Tschüß Scheeßel, in 12 Monaten bin ich dann auch wieder da. Schön war’s mal wieder!

Und nun, da ich für diesen Text echt lange gebraucht habe, meine Augen zufallen, die Rechtschreibfehler sich häufen und ich echt derbe im Arsch, aber immerhin schon ein wenig sauberer bin, gehe ich nun ins Bett. In ein weiches, warmes, mit Decke und ohne Staub.

Joo Marian, besten Dank für den Artikel. Und nächstes Jahr, da bin ich auch in Scheeßel. Versprochen!






Ein Kommentar


  1. Ja derbe, dann machen wir da Party zusammen! ;)



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