Man kennt die Geschichte: Einige amüsierwillige Teenager in Feierlaune möchten im Wald eine fette Party feiern. Dabei werden sie von dreckigen, dumm wirkenden Hinterwäldlern beobachtet, die einen nach dem anderen in ihre gruselige Hütte schleifen und brutal ermorden. Wenn man Glück hat überlebt am Ende der Geschichte eine Person, wenn alles kacke läuft, keine. So ist das, so kennt man es und so hat man es immer wieder für gut befunden.
Tucker und Dale vs. Evil ist wieder so ein Film. Nur ganz anders und irgendwie total bekloppt. Im positiven Sinne. Die beiden besten Freunde, Tucker und Dale, verbringen Ihre Freizeit am liebsten allein abgeschiedenen Wäldern irgendwo in West Virginia. Dort machen sie, was beste Freunde eben in dunklen, abgeschiedenen Wälder so machen – sie trinken Bier, jagen Tiere, trinken Bier und schauen schüchtern den Mädchen hinter her. So schüchtern, dass sie sich dabei eventuell auch mal dumm anstellen.
Eines Tages, irgendwann im Sommer, treffen Tucker und Dale, die eigentlich friedfertig, freundlich und hilfsbereit sind auf einen Haufen amüsierwilliger Teenager in Feierlaune. Diese allerdings, halten die beiden Rednecks für zwei echt perverse Hillbillys und als die Landeier wenig später die hübsche Allison vor dem Ertrinken retten, wird dies prompt als Entführungsversuch fehlinterpretiert. Die halbstarken Jugendlichen, die solche Szenen natürlich nur aus oben beschrieben Geschichten kennen, rotten sich zusammen und planen ihre Selbstverteidigung gegen die Psychokiller. Allerdings bringen sie sich dabei durch immer absurdere Unfälle reihenweise selbst um die Ecke. Jetzt wird für Tucker und Dale guter Rat teuer, denn bald stapeln sich die ersten Leichen im Wald.
Der Film gewinnt anscheinend nur durch Verschiebung zweier Perspektiven auf seine eigene Weise ein beträchtliches komisches Potenzial. Ich selbst habe den Film natürlich noch nicht gesehen, zeigt mir ja keiner vorab, bin ja nur ein kleiner dummer Blogger, aber ich freue mich schon auf den Streifen, der ab dem 10. Februar in die Kinos kommen soll. 89 Minuten Splatterkino mal ganz anders. Muss nur noch jemanden finden, der mitfährt. Alleine ist das immer so „guckmalderderhatkeinefreundeschautsichalleinesplatterfilmeanundistbestimmteinperverserserienmörder“. Und das will ja niemand…
[flv:http://www.pirgofabrik.de/Video/TuckerDale.flv 957 563]


Oh wie genial ich freue mich schon auf den Film
super! den muss man ja sehen.
hört sich nach nem “horrorfilm” an, der mir ausnahmsweise gefallen könnte